Stimmen

Was nach der Kampagne bleibt

Kurze Rückmeldungen und zwei ausführlichere Projektgeschichten – mit konkreten Situationen statt allgemeiner Lobeshymnen.

„Die Kampagne hat unsere Schichtleitungen endlich sichtbar gemacht – nicht als Werbefiguren, sondern mit ihren eigenen Worten zum Schichtwechsel und zur Einarbeitung. Die Abstimmung mit dem Betriebsrat hat zwei Wochen länger gedauert als geplant, war aber nötig.“

Miriam Köhler · Personalleitung, Maschinenbaubetrieb in Chemnitz Employer-Branding-Kampagne

„Wir hatten schon Plakate und LinkedIn-Anzeigen. Was fehlte, war eine gemeinsame Botschaft. Cloud Algo Services hat uns gezwungen, erst zuzuhören, bevor Motive entstehen.“

Jonas Weber · Kommunikationsleitung, Pflegeverbund Sachsen Kampagnen-Audit

„Die Porträts wirken ruhig und nah. Ein paar Kolleginnen waren zunächst skeptisch vor der Kamera; nach dem Interview haben sie den Text selbst noch einmal geschärft.“

Elena Hartmann · HR-Marketing, kommunaler Dienstleister Arbeitgeberstimmen & Porträts

„Der Karriere-Newsroom liefert keine Hochglanz-Pressemitteilungen. Unsere Bewerberinnen erwähnen in Gesprächen inzwischen konkrete Beiträge – etwa den Tag im Lager oder die Ausbildungswoche.“

Tobias Lange · Ausbildungsleitung, Logistikunternehmen Karriere-Newsroom

Projektgeschichte: Schichtleitungen sichtbar machen

Ein Maschinenbaubetrieb in Chemnitz wollte Fachkräfte für die Spätschicht gewinnen. Frühere Anzeigen zeigten Maschinenhallen – und niemanden, der dort Verantwortung trägt. Wir interviewten sechs Schichtleitungen zu Einarbeitung, Pausenregelung und dem Umgang mit Fehlzeiten.

Die Kampagne bestand aus drei Printmotiven, einer Karriereseiten-Serie und kurzen Clips für LinkedIn. Die Freigabe mit dem Betriebsrat verlängerte den Zeitplan um zwei Wochen; dafür konnten Formulierungen zu Überstunden unverändert bleiben. In den ersten drei Monaten nach Launch stieg die Zahl seriöser Bewerbungen für Schichtrollen spürbar – ohne zusätzliche Jobbörsen-Pakete.

Projektgeschichte: Newsroom statt Pressemitteilung

Ein Logistikunternehmen bat uns, die Karriereseite „lebendiger“ zu machen. Statt wöchentlicher Pressetexte etablierten wir einen Karriere-Newsroom mit vier Beiträgen im Monat: Ausbildungswoche, Tag im Lager, Frage an eine Disponentin, Rückblick auf den Onboarding-Tag.

Nach sechs Monaten nannten Bewerberinnen in Vorstellungsgesprächen konkrete Beiträge. Das Recruiting-Team berichtete, dass Gespräche schneller zum Alltagsthema kamen – und weniger Zeit für allgemeine Unternehmensvorstellungen nötig war.