„Die Kampagne hat unsere Schichtleitungen endlich sichtbar gemacht – nicht als Werbefiguren, sondern mit ihren eigenen Worten zum Schichtwechsel und zur Einarbeitung. Die Abstimmung mit dem Betriebsrat hat zwei Wochen länger gedauert als geplant, war aber nötig.“
Stimmen
Was nach der Kampagne bleibt
Kurze Rückmeldungen und zwei ausführlichere Projektgeschichten – mit konkreten Situationen statt allgemeiner Lobeshymnen.
„Wir hatten schon Plakate und LinkedIn-Anzeigen. Was fehlte, war eine gemeinsame Botschaft. Cloud Algo Services hat uns gezwungen, erst zuzuhören, bevor Motive entstehen.“
„Die Porträts wirken ruhig und nah. Ein paar Kolleginnen waren zunächst skeptisch vor der Kamera; nach dem Interview haben sie den Text selbst noch einmal geschärft.“
„Der Karriere-Newsroom liefert keine Hochglanz-Pressemitteilungen. Unsere Bewerberinnen erwähnen in Gesprächen inzwischen konkrete Beiträge – etwa den Tag im Lager oder die Ausbildungswoche.“
Projektgeschichte: Schichtleitungen sichtbar machen
Ein Maschinenbaubetrieb in Chemnitz wollte Fachkräfte für die Spätschicht gewinnen. Frühere Anzeigen zeigten Maschinenhallen – und niemanden, der dort Verantwortung trägt. Wir interviewten sechs Schichtleitungen zu Einarbeitung, Pausenregelung und dem Umgang mit Fehlzeiten.
Die Kampagne bestand aus drei Printmotiven, einer Karriereseiten-Serie und kurzen Clips für LinkedIn. Die Freigabe mit dem Betriebsrat verlängerte den Zeitplan um zwei Wochen; dafür konnten Formulierungen zu Überstunden unverändert bleiben. In den ersten drei Monaten nach Launch stieg die Zahl seriöser Bewerbungen für Schichtrollen spürbar – ohne zusätzliche Jobbörsen-Pakete.
Projektgeschichte: Newsroom statt Pressemitteilung
Ein Logistikunternehmen bat uns, die Karriereseite „lebendiger“ zu machen. Statt wöchentlicher Pressetexte etablierten wir einen Karriere-Newsroom mit vier Beiträgen im Monat: Ausbildungswoche, Tag im Lager, Frage an eine Disponentin, Rückblick auf den Onboarding-Tag.
Nach sechs Monaten nannten Bewerberinnen in Vorstellungsgesprächen konkrete Beiträge. Das Recruiting-Team berichtete, dass Gespräche schneller zum Alltagsthema kamen – und weniger Zeit für allgemeine Unternehmensvorstellungen nötig war.